Life is elsewhere

Entwickelt sich Kreativität dann aus Faulheit?

Vielleicht. Ein Samen ist ja auch nicht faul, nur weil er unter der Erde ist. Er tut immer etwas. Dass die Leute später den Baum anstatt den Samen toll finden, ist schon fast unfair. Es passieren immer gute Dinge in dir, man bemerkt sie nur oft nicht. In dir selbst entsteht die ganze Zeit etwas – völlig ohne Leistungsdruck. Und ich finde, dass „Facebook“ und „Twitter“ und solche Dinge eher störend für diesen Prozess sind, weil sie es nicht zulassen, dass du Zeit nur mit dir selbst verbringst. Immer willst du den anderen etwas zeigen und dich beweisen. Das ist, als wenn man herumreist, immer und überall alles fotografiert, und am Ende sind all deine Erfahrungen lediglich ein paar bunte Bilder. Man hätte die Reise ohne Fotoapparat viel mehr genießen können.“

Regina Sepktor im Interview mit jetzt.de

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