Days of being wild: Melt! Festival 2009

Ich weiß nicht, was ich toller fand: die Aussicht von einem der imposanten Bagger auf die surreal anmutende Szenerie oder in der Nacht ungläubig auf die lichtgefluteten Stahlmonster hinauf zu starren, die sich irgendwann mal, vor Zeiten des Klimawandels- und Bewusstsein, durch Kohle tagebauwerkten, oder im Fotografen-Graben zu stehen und all die großartigen Bands ohne Wackelkontakt auf die Kamera zu bannen oder bei Oasis auf die Schultern genommen zu werden und die Menschen mithymnen zu sehen (tausende Festivalbesucher könnten nie sechs Mancunians neben mir ersetzen) oder tanzend bei chk-chk-chk Gänsehaut zu bekommen, trotz Schal, Regenjacke und Lederstiefeln oder mit all den tollen Menschen und Freunden unterwegs gewesen zu sein und zusammen drei Tage Regen, Sturm, umherfliegende Pavillons, eingeschränkte Waschmöglichkeiten, Dixi-Klo-Gestank, das ganze Festivalprogramm wie man es eben kennt, durchgestanden, nicht allzu viel Geld in die 4 Euro teuren Biere gesteckt, dafür aber unglaublich viel Spaß gehabt zu haben.
Mehr dazu auch hier auf mephisto 97.6.

2 Kommentare

  1. Ja ja und ja.
    Aber wieso dann bei diesem Resümee ein Foto von Glasvegas? Egalste und blasierteste Band auf dem gesamtem Festival.

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