Zitat des Tages

Jörg Fauser mit einer damals schon recht anachronsistisch anmutenden Lobeshymne auf den Literaten liebstes Werkzeug, der Schreibmaschine:

„Nichts gegen Maschinen, aber eine Seele bekommen sie nur, wenn du sie mit deinen Händen bearbeiten, auseinandernehmen und zusammensetzen kannst. Mit Computern kannst du dir nicht die Hände dreckig machen, das sind Maschinen nicht für die Literatur, sondern für die Abschaffung der Menschen“ (aus „Der Strand der Städte – gesammelte journalistische Arbeiten 1959-1987“, Seite 777).

Man denke nur an die Vinyl-Liebhaber, die erst mit Einführung der Kassette und dann der CD den Untergang des Abendlandes herbeiprophezeiten oder die Qualitätsjournalisten die Verdummung der Menschen mit Entwicklung des Internets. Man möchte gar nicht daran denken, was passiert, wenn es irgendwann mal keine Zeitungen mehr gäbe. Oder wie mein Empirie-Professor Donnerstag meinte: „Eine ungelesene Zeitung ist Altpapier“.

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