King of the Hill

Woody Allen ist zurück in heimischen Gefilden. Nach fünf langen Jahren in Europas Großtsädten, meldet er sich mit einem Tribut an seine Heimatstadt zurück. Yeah, New York. Allen lässt „seine“ Stadt im besten Licht brillieren, die Charaktere seines neuesten Films „Whatever Works“ dagegen sind verschwurbelt wie immer, jedoch nicht weniger sympathisch.

Boris Yellnikov (Larry David) ist das Paradebeispiel eines Misanthropen: jedem gegenüber verachtungsvoll (selbst seinen Freunden), unfreundlich bis auf die Knochen, man möchte meinen er habe den Nihilismus mit der Muttermilch aufgesaugt. Selbst Molieres Menschenfeind ist dagegen ein gutmütiger Zeitgenosse, gar Hedonist. Auf diesen zwar hochintelligenten (ihm wurde fast der Nobelpreis verliehen), aber unwirschen, alten Kautz, der seine perfekte Ehe hinwarf, um nach einem Selbstmordversuch dem Tod von der Schippe bzw. dem Vordach des Hauseinganges zu springen, trifft eines Abends das knapp 20-jährige Landei Melodie (Evan Rachel Wood). Ausgehungert und abgemagert, nicht nur körperlich, auch psychisch. Die etwas dumme Nuss spornt Yellnikov zu zynischen Glanzleistungen und höhnischen Bemerkungen über seine Mitbürger an, aber nimmt sie dennoch zu sich auf, denn wie viele andere, lässt auch sie sich nicht davon abbringen ihr Glück im Big Apple zu suchen. Mit wunderlichen Wendungen für die Beziehung dieses ungleichen Paars.
Auf Filmriss weiterlesen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s