Filmkritik: Wolfman

Am effektivsten sind Gruselfilme immer dann, wenn man den Horror nicht sieht, sondern dieser nur angedeutet wird. Meistens geschieht das durch Musik, die den Spannungsbogen durch schrilles Gefiepe oder bedeutungsschwangeres Gebrumme immer so weit treibt, dass man seine Fingernägel bereits derart in des Begleiters Hand gegraben hat, dass dieser, wie die Filmheldin verfolgt vom Psychopatenkiller, selber um Körperteile bangen muss. Oder Mörder/Monster werden nur schemenhaft angedeutet, was die Vorstellungskraft des Publikums noch ein bisschen mehr anregt und meist furchteinflößender ist, als die Kreatur tatsächlich in ihrer meist unbeabsichtigt komischen Anti-Gruseligkeit zu sehen. Denn meistens scheitern Horrorfilme genau daran: spätestens bei schlechter Kostümierung oder Animation der Hauptgruselkreatur ängstigt man sich einfach nicht mehr.
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