They took her to a movie

It’s true that some things have to change
Tame Impala – Runway, Houses, City, Clouds

But hello. Seit 2008 rotz ich hier auf diesen Blog ab und zu ein paar zusammenhangslose Gedanken hin, verlinke Sachen/Videos/Musiken/Blogs/Artikel/whatever, die ich toll finde und/oder schätze, schreibe kurze Filmkritiken, verlinke auf meine welche und spiele in regelmäßigen Abständen Fangirl. Das alles ziemlich unstrukturiert, in Kategorien, die keiner versteht, mit wechselndem Layout, aber meistens doch mit dem Fokus aufs Filmische, weil ich, Achtung, abgedroschene Phrase Nr. 1: Filme liebe und weil ich darüber schreiben muss. Nicht über alles, manches ist einfach zu belanglos, als das ich mich damit noch einmal auseinandersetzen kann/will, aber doch über den Großteil.

So, um auf den Punkt zu kommen: ich wollte eh schon seit langer Zeit hier mehr über Filme schreiben (ungefähr 20 offene Kritiken), über die ich im Kreuzer (Leipziger Stadtmagazin) oder auf Filmriss nicht schreiben kann, weil es halt nicht aktuell ist und ich mir ja generell alles angucke, was nicht von und mit Madonna ist.
Nun bin ich zwar Fangirl, aber für einen Festivalbesuch hat es noch nicht gereicht. Man kennt das ja: Überforderung nach den ersten paar Seiten Festivalprogrammstudium, Markieren von 30 Filmen, Ausrechnen des Budgets, kurz Schlucken müssen und das auf’s defintiv nächste Jahr schieben.

Um nochmal auf den Punkt zu kommen: Ich gehe zur Berlinale! (Das wirkt irgendwie so unprätentiös, wenn man es aufschreibt, also solltet ihr euch ein quiekend durch die Wohnung hüpfendes Mädchen vorstellen, dessen Hände beim Tippen dieser Zeilen immer noch zittern.) Ermöglicht haben mir das die tollen Menschen von TNT Film, die nach einem Berlinale-Blogger gesucht haben, eine gefühlte Ewigkeit mit der Antwort auf sich haben warten lassen und dann heute aus mir, abgedroschene Phrase Nr. 2: den glücklichsten Menschen gemacht haben, zumindest in meinem Viertel, behaupte ich jetzt mal. Und weil ich also ab dem 10.2. für 10 Tage von der Berlinale auf dieser Seite blogge, über Filme schreibe, Momente festhalte, meine papparrazistischen Eigenschaften entdecke, erhält der Blog endlich Strukturierung, besonders auf der inhaltlichen Ebene, das heißt: Filmrelevantes bis ich hier mehr Traffic hab als die Fünf Filmfreunde und Moviepilot zusammen. Das heißt nicht, dass ich meinen alten Kategorien Namen gebe wie „Musik“, „Was ich im Internet gefunden habe“ oder „Persönliches“. So ein bisschen Irrsinn möchte ich mir beibehalten.

In diesem Sinne: Ich war lange nicht so aufgeregt, mir scheint die Sonne aus dem Po und ich freu mich wie Bolle.

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