An Education

Kritische Bemerkung zur Erziehung einiger Journalisten

Liebe Journalisten, ist es wirklich so schwer, den Mund aufzumachen? Zum Beispiel wenn Sie im Kino oder in einer großen Masse am mir vorbei möchten, dann sollte es doch möglich sein, mich auf mein temporäres Dasein als Hindernis hinzuweisen oder zumindest ein leises „Sorry“ zu hauchen, anstatt mir auf die Füße und die Tasche zu treten oder den Ellenbogen in meine Rippen zu rammen um vorbeizukommen und sich dabei noch nicht mal Ihrer Ignoranz und Unhöflichkeit bewusst sind.
Oder wenn meine Jacke auf der Rückenlehne Ihnen die Sicht versperrt, dann ist es anscheinend beim besten Willen nicht möglich, mich nett zu fragen, ob ich diese runternehmen kann. Nein, Sie müssen störrisch an der Jacke reißen, bis ich mich verwundert umdrehe, und mich dann anblöken, dass das ja so jetzt aber nicht gehe, die Sitzreihen schließen genau mit der Leinwand ab, ob ich das nicht sehen würde. Meine Frage, ob Sie anstatt unerlaubt an meiner Jacke zu reißen, mich auch einfach darauf hätten hinweisen können, dass die Existenz einer einfachen Jacke Sie dermaßen stört, ignorieren Sie natürlich, weil Ihnen ihre eigene Dummdreistigkeit wahrscheinlich zu peinlich ist.
Es scheint, als hätten einige von Ihnen den Anstand im Kino vergessen.

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