Gar nicht eklig: Yuck

Wenn schon Gedenkband, dann richtig. Yuck spielen sich auf ihrem selbstbetitelten, ersten Album durch drei Jahrzehnte Musikgeschichte. Hauptsächlich beeinflusst vom Dinosaur Jr.-Grunge („Get Away“, „Operation“ oder das postrockig startende „Rubber“), gibt es auf „Yuck“ neben My Bloody Valentine-Shoegaze („Georgia“) auch Indiefolkrock-Referenzen („Suicide Policeman“). An welches andere Lied mich „Shook Down“ erinnert, ist mir bisher noch nicht eingefallen, aber es ist ein gutes Gefühl und geht in die Richtung Elliott Smith. Die vielen Einflüsse stören sich gegenseitig überhaupt nicht oder wirken zu viel auf einaml, sondern fließen viel eher mit jedem Lied gekonnt ineinander über.

Dass zwei der Mitglieder vorher bei „Cajun Dance Party“ waren, sagt einigen bestimmt mehr als mir; gerade in „Amylase“ reingehört, very british, bestimmt ein näheres Beschäftigen mit der Band wert, aber nicht jetzt, weil ja Yuck und die sind gar nicht „Bäh!“ (so die ungefähre deutsche Übersetzung), sondern ziemlich „Wow!“.
Auf der Homepage gibt’s einige Lieder, u.a. ein Mogwai-Remix von „Rubber“, zum freien Downlaod. Das Debut erscheint in Deutschland am 22.4. und wurde von der Band auf Soundcloud komplett zum Anhören hochgestellt bzw. kann jetzt hier genossen werden, weil Einbetten eine tolle Funktion ist.

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