Life will be ours

Das Jahr ist wieder irgendwie so schnell vergangen.

Hoffnungslos erwachsen ist man, wenn man zum ersten Mal die Zeitverfluggeschwindigkeit beklagt. Bis etwa zum fünfzehnten Lebensjahr ist einem der gregorianische Kalender ja wuppe. Spielen, schlafen, essen, das alles findet in der immer genau gleichen Zeit statt, es herrscht das aufregende Präsens und basta. Dann aber, oweh, ist man eines seltsamen Tages zu alt fürs Bällebad, zu blechern für den Knabenchor und zu doof für die Versetzung in die elfte Klasse und auf einmal ist sie da, die feindliche Zeit. […]

Das Präsens verkommt uns angesichts dieser Ereignisse zunehmend zu einem Übel, das wir billigend in Kauf nehmen – als Zwischenlager in der ungeliebten Mitte zwischen goldigen Erinnerungen und all den hoffnungsvollen Zukunftsplänen.

Max Scharnigg bringt’s wie immer in seinen Hauptsätzen mal wieder auf den Punkt. Erwachsensein ist ja meistens prinzipiell scheiße, zu Silvester darf man dann sogar noch amtlich sein Leid beklagen und alle errungen Ziele verschwinden grundsätzlich in den Hintergrund. Ich mache da auch keine Ausnahme. Aber weil es das neue Jahr schon jetzt gut mit mir meint und eigentlich alles andere egal ist, solange man tolle Menschen um sich hat, mit denen man lachen und weinen, sich streiten und versöhnen, trinken und tanzen kann, deswegen und immer und jetzt:

Tanzen und lieben!

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