Tinker, Tailor, Soldier, Sailor, Rich Man, Poor Man, Beggar Man, Thief

Ich habe „Dame, König, As, Spion“ mittlerweile vier Mal geschaut und er wird einfach immer besser. Das kann natürlich auch daran liegen, dass man die Story am Anfang nur bedingt versteht, wenn man das Buch von John le Carré um den alternden Spion George Smiley, der aus dem Ruhestand rekrutiert wird, um einen Spion an der Spitze des britischen Geheimdienstes zu enttarnen, nicht gelesen hat, denn das ist schon kompliziert genug, man also bei jedem Schauen mehr Details entdeckt und Zusammenhänge versteht und wenn man, wie ich, das Buch zumindest bis zur Hälfte gelesen hat, dann plötzlich feststellt, wie grandios eigentlich Regisseur Tomas Alfredson und die Autoren Bridget O’Connor und Peter Straughan das Buch, das mal in den 70ern als eine siebenteilige (!) BBC-Serie verfilmt wurde, in einen zweistündigen Film gepackt haben – dann macht Kino einfach unglaublich viel Spaß, weil man jedes einzelne Detail gesehen haben möchte, sich jedes Mal wieder über den Soundtrack freut, wie die Schlussszene perfekt zu Julio Iglesias „La Mer“ inszeniert ist und wie sehr Gary Oldman die Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller verdient hat.

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