Monat: September 2012

Dum Dum Girls‘ „End of Daze“ im Stream

Ich hab mich erst vor kurzem nach langer Zeit wieder in die Dum Dum Girls verliebt, als ich ihr Cover des The Smiths-Klassiker „There Is A Light That Never Goes Out“ entdeckte (nachhaltig in meiner Strumpfhosenwahl haben sie mich ja schon 2010 beeinflusst). Seitdem hör ich sie regelmäßig mindestens ein Mal die Woche, mit Erscheinen ihrer neuen EP „End of Daze“ wird sich diese Zahl wohl wieder eklatant nach oben verschieben.

Oztin (3)

Weee, es ist spruchreif! Ich flieg im November wieder nach Austin! Und diesmal nicht nur 8 Tage, sondern 3 Wochen. Dass das überhaupt möglich ist, habe ich meinen furchtbar tollen Chefs zu verdanken, die mir die Erlaubnis gegeben haben, von dort aus zu arbeiten, denn leider habe ich nur noch wenig Urlaubstage übrig. Das Beste und auch ein Grund, warum ich so schnell zurückkehre: Das Fun Fun Fun Fest findet vom 2. bis 4. November statt, neben dem SXSW, Austin City Limits und dem Psych Fest eines der größten Festivals der Stadt. Das Line-Up ist, wie es sich für Austin als eine der wichtigsten Musikstädte in den USA gehört, entsprechend fett. Alle Bands hier aufzuzählen, wäre ein bisschen über die Stränge geschlagen, aber auf der Homepage kann man sich ein bisschen neidisch gucken. Vielleicht klappt es dann auch dieses Mal mit dem Trip durch die texanische Wüste zum Golf von Mexiko… Meinen derzeitigen Gefühlszustand als „aufgeregt sein“ zu bezeichnen, wäre wohl eine eklatante Untertreibung.

Stories from the city

Ich liebe Berlin. Ich liebe die Möglichkeiten, die diese Stadt bietet. Und so sehr ich ihre Menschen auch manchmal hasse, wenn man nachts um drei an der Pommesbude an der Warschauer Brücke sitzt und mit dem Verkäufer Schnick Schnack Schnuck spielend um Bier feilscht, Telefonnummern austauscht, nur um sehendes Auges mit einander zu telefonieren, irgendwann das dritte Bier spendiert bekommt, noch eine Stunde da sitzt, Unsinn redet, den alle hören, aber keinen interessiert, dann ist doch irgendwie wieder alles gut und das Leben eigentlich sehr gut zu einem.

Ein menschliches Plädoyer

Der großartige Olli Schulz kotzt sich bei Roche & Böhmermann über das Dumme im Menschen aus. Ganz ganz groß und zu 100 Prozent wahr.

Und das ist voll schlimm, dass so asoziale Typen so ne Assilobby sich gebaut haben.

Im Übrigen ist die komplette Sendung vom 16.9. sehr sehenswert.

Cat Power

Ich bin ja eigentlich nicht so der Katzen-Mensch oder besser gesagt, fand ich bisher eigentlich alle Katzen ausnahmslos scheiße. Warum sich Menschen Tiere zulegen, die nichts besseres zu tun haben, als den ganzen Tag um einen herum zu stolzieren, an Türen, Möbeln und bevorzugt Händen und Armen anderer zu kratzen; fauchen, wenn man sie streichelt, miauen, wenn man sie nicht streichelt, miauen, wenn sie Hunger haben, miauen, wenn sie keinen Hunger haben usw., ist mir ein Rätsel.

Nun kann ich seit Austin keine Katzen mehr hassen. Denn ausnahmslos alle Katzen, die dort in den Wohnungen von Freunden um meine Beine schlichen, waren die liebsten Tiere, die ich jemals getroffen habe. Besonders die Katze meiner Freunde, bei denen ich unterkommen durfte, hat es mir angetan, womöglich weil ihr Lebensinhalt daraus besteht, den ganzen Tag gestreichelt zu werden, was ich bei einer Katze ihres Schlags auch gern mache, denn sie tut genau das, was ich von einer Katze erwarte: Sie hält das Maul. Ab und zu kratzt auch sie an Türen und buhlt um die Aufmerksamkeit anderer, wenn man sie dann reinlässt, legt sie sich aber nur friedlich neben einen und schläft ein. Oder springt auf den Schoß, um es sich dort bequem zu machen.

Cattention:

Ja, ich fühle mich ein bisschen schlecht, nun auch Katzenfotos zu posten. Es bleibt hoffentlich das erste und einzige Foto; in Berlin scheint es ja nicht so viele nette Katzen zu geben.