Für immer die Menschen

Und plötzlich weiß ich wieder, warum ich das alles mache, warum ich mich nicht auf eine Insel verkrieche, eine Weltreise unternehme, um dem Alltagstrott und den vielen nervenden Menschen zu entfliehen oder gleich auswandere, weil das Wetter immer scheiße ist; warum ich eigentlich doch nicht so misanthropisch sein kann, wie ich immer dachte. Wenn ich nachts um 1 Uhr unerwartet eine Abschiedsnachricht von meinem Nachbarn im Briefkasten finde, in der mir für die Treppengespräche gedankt und die Hoffnung ausgedrückt wird, auch in der nächsten Nachbarschaft einem ähnlich lieben Menschen zu begegnen, dann ist doch irgendwie eigentlich alles ok.

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