Attack and release

Die letzten Wochen waren musikalisch so unfassbar gut, dass ich ein paar Mal mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen vor dem Computer saß und meine Kopfhörer noch fester an meine Ohren drückte, um jede einzelne Melodie so gut wie möglich aufzunehmen.

Erst wurde ich durch einen Freund auf die wunderbar psychedelischen Dead Meadow, dann auf die ein Glück wiedervereinigten The Afghan Whigs aufmerksam; Radio 1 versorgte mich Anfang der Woche perfekt zur Abendstimmung mit Gallon Drunk. Die drei Bands sind ja nicht gerade Newcomer, aber besser später gehört als nie.

Dazu gesellten sich dann Fat White Family aus London, die mit ihrem Debütalbum „Champagne Holocaust“ dem Hörer ordentlich die Fresse polieren. Ein nicht weniger derbes Brett legen The Amazing Snakeheads aus Glasgow mit ihrem Debüt „Amphetamine Ballads“ vor, das nach Sand, Steinen, Schweiß und Blut im Mund schmeckt. Großbritannien scheint derzeit ein hartes Pflaster zu sein.

Zum Runterkommen besser geeignet sind Mac Demarco und Nick Waterhouse. Der eine hat mit gerade mal 23 Jahre schon 3 umjubelte Alben veröffentlicht, der andere klingt, wie das Albumcover aussieht: direkt aus den 60ern Nancy Sinatra und Lee Hazlewood zuwinkend.

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